Der Digitale Produktpass (DPP) soll Transparenz und Nachhaltigkeit in Lieferketten bringen – doch ohne einheitliche Standards bleibt er nur Theorie. Unternehmen, die sich mit dem DPP befassen, müssen sich fragen:
Welche Regeln gelten künftig?
Und wie können sie sich frühzeitig darauf vorbereiten?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt der „Landscape of Digital Product Passport Standards“-Analyse der StandICT Initiative – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem funktionierenden DPP in Europa.
Als Mitwirkender an diesem Bericht konnte ich tief in die technischen Herausforderungen eintauchen. Die Kernfrage: Welche Standardisierungs-Baustellen müssen noch gelöst werden?
Wenn der DPP mehr als nur ein Datensilo werden soll, braucht er ein stabiles Fundament. In der Analyse wurden 7 kritische Bereiche identifiziert, die noch definiert werden müssen:
Diese 7 Punkte bestimmen, ob der DPP in der Praxis funktionieren wird – oder nur ein weiteres Bürokratie-Projekt bleibt.
Hier geht’s zum Originalpost der StandICT-Initiative: LinkedIn-Post StandICT
Ohne klar definierte Digitaler Produktpass Standards besteht die Gefahr, dass jedes Unternehmen eigene Insellösungen entwickelt – und der DPP an Fragmentierung scheitert. Die EU-Kommission arbeitet daher intensiv mit CEN, CENELEC, ETSI und CIRPASS-2 zusammen, um einheitliche Regeln zu schaffen.
Für Unternehmen bedeutet das:
Der DPP ist ein Werkzeug, um die Art, wie wir Produkte entwickeln, verkaufen und nutzen, grundlegend zu verändern. Aber ohne einheitliche Regeln bleibt er nur Theorie.
Die Weichen für den DPP werden jetzt gestellt. Unternehmen, die sich frühzeitig mit den richtigen Standards auseinandersetzen, verschaffen sich einen entscheidenden Vorteil.
Denn eines ist sicher: Mit Standards wird der DPP zu einem echten Wettbewerbsvorteil. Ohne Standards droht Chaos.