Es gibt diese Podiumsdiskussionen, die Pflicht sind. Und dann gibt es die, bei denen man spürt: Hier passiert gerade etwas Relevantes. So ging es mir bei der ETSA-Diskussion auf der Texcare 2024, wo ich gemeinsam mit Branchenkollegen über die Zukunft der Kreislaufwirtschaft in der Textilindustrie sprechen durfte.
Eines wurde in dieser Runde mehr als deutlich: Nachhaltigkeit kann nur gelingen, wenn wir endlich smarter mit unseren Produkten umgehen. Und genau hier spielt der Digitale Produktpass (DPP) eine Schlüsselrolle.
Jeder spricht über Nachhaltigkeit. Aber was heißt das konkret für eine Branche wie die Textilindustrie, die auf Massenproduktion, kurze Lebenszyklen und schnellen Austausch ausgelegt ist?
Die Diskussion auf der Texcare war genau diesem Thema gewidmet. Moderiert von Mounia Berrada-Gouzi, diskutierten wir darüber, wie sich durch intelligente digitale Vernetzung endlich echte Kreislaufwirtschaft in der Textilkette etablieren kann.
Mein Beitrag in der Diskussion: Ich habe verdeutlicht, warum der Digitale Produktpass (DPP) hier nicht optional, sondern essenziell ist. Er ist die Brücke zwischen nachhaltigem Design, Reparaturfähigkeit und echter Kreislaufwirtschaft.
Hier geht’s zum Originalpost der ETSA zur Veranstaltung: LinkedIn-Post ETSA
Der Digitale Produktpass ist nicht einfach eine digitale Produktakte. Er ist die DNA eines Produkts, seine gesamte Geschichte – von der Produktion bis zur Wiederverwertung.
Die intelligente digitale Vernetzung in der gesamten Textilkette ist ein wirklich spannendes Thema, um die Ziele der Kreislaufwirtschaft zu erreichen!
Mein LinkedIn-Post zur Diskussion: LinkedIn-Post Thomas Rödding
Die Antwort ist einfach: Ja – und zwar lieber heute als morgen.
Laut Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) steht fest: Digitaler Produktpass in der Textilbranche ist Realität. Wer jetzt wartet, verpasst nicht nur eine regulatorische Vorgabe, sondern eine riesige Chance:
Was nehme ich von dieser Diskussion mit?